Die richtige Instagram Story Größe ist 1080 × 1920 Pixel im Hochformat 9:16. Lädst du ein anderes Format hoch, schneidet Instagram das Bild zu oder füllt den Rest mit einer Farbfläche, und dein Produkt landet womöglich genau unter dem Profilnamen oder dem Antwortfeld. Wichtige Inhalte gehören deshalb in die Mitte. Oben und unten lässt du jeweils rund 250 px frei.
In diesem Leitfaden findest du die Maße auf einen Blick, sechs Story-Typen für Onlineshops mit passenden KI-Prompts und einen Workflow, mit dem du die Stories einer ganzen Woche in einem Rutsch vorbereitest.
Instagram Story Größe auf einen Blick
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Seitenverhältnis | 9:16 (Hochformat) |
| Empfohlene Auflösung | 1080 × 1920 px |
| Freiraum oben | ca. 250 px (Profilbild, Name, Fortschrittsbalken) |
| Freiraum unten | ca. 250 px (Antwortfeld, Sticker, Bedienelemente) |
| Gängige Bildformate | JPG, PNG |
Was passiert bei falschem Format?
- Quadratische Bilder (1:1) erscheinen als Kachel in der Mitte, darüber und darunter legt Instagram eine Farbfläche.
- Querformate wirken in der Story winzig und verschenken fast den ganzen Bildschirm.
- Zu kleine Auflösungen werden hochskaliert und sehen auf aktuellen Smartphones unscharf aus.
Die einfachste Lösung: Bilder direkt im Hochformat 9:16 anlegen, statt vorhandene Fotos nachträglich zuzuschneiden.
Safe Zones: Wo nichts Wichtiges hingehört
Instagram blendet über jede Story eigene Elemente ein. Im oberen Bereich stehen Fortschrittsbalken, Profilbild und Accountname, unten das Antwortfeld und die Bedienelemente. Als Faustregel gilt: Produkt, Preis und Botschaft gehören in die mittleren rund 70 % des Bildes.

Was eine Story braucht, die verkauft
Stories werden schnell weggetippt. Ein Bild hat nur einen kurzen Moment, um zu überzeugen. Drei Dinge sollten sofort klar sein:
- Blickfang: ein starker Kontrast, eine klare Farbe, ein Produkt, das man sofort erkennt.
- Nutzen: Was hat die Kundin davon? Am besten zeigt das Bild es, statt es zu erklären.
- Handlung: Was soll als Nächstes passieren? Link-Sticker antippen, antworten, abstimmen.
So sieht der Aufbau von oben nach unten aus:
- Oberer Freiraum: leer lassen
- Hauptmotiv: Produkt oder Szene, möglichst mittig
- Kurzer Text: drei bis sieben Wörter
- Handlungsaufforderung: Link-Sticker oder Umfrage
- Unterer Freiraum: leer lassen
Sechs Story-Typen für Onlineshops, mit KI-Prompts
KI-Bildgeneratoren setzen Text im Bild oft fehlerhaft um. Lass deshalb in jedem Prompt Platz für Text und füge Schrift, Preis und Sticker später direkt in Instagram oder in einem Design-Tool hinzu. Die Prompts unten funktionieren auf Deutsch. Ersetze die eckigen Klammern durch dein Produkt.
1. Produkt im Einsatz
Ziel: Das Produkt in einer Umgebung zeigen, in der sich deine Zielgruppe wiederfindet.
[Produkt] in einer realistischen Alltagsszene, [Umgebung], weiches Tageslicht, Hochformat 9:16, Produkt mittig, ruhiger Hintergrund, freie Fläche oben und unten für Text, professionelle Produktfotografie
Beispiel Kosmetik:
Gesichtsserum in Glasflasche auf weißem Marmor im Badezimmer, Morgenroutine, weiches Licht vom Fenster, Hochformat 9:16, viel freie Fläche oben und unten, klare, ruhige Bildsprache

2. Vorher/Nachher
Ziel: Einen Effekt greifbar machen. Wichtig: realistisch bleiben, sonst wirkt es unglaubwürdig. Zeige nur Ergebnisse, die dein Produkt tatsächlich liefert.
Vorher: [Ausgangssituation], authentisch, Alltagslicht, Hochformat 9:16, realistisch und nicht inszeniert Nachher: dieselbe Szene nach [Lösung], gleiche Perspektive, helleres, aufgeräumtes Bild, glaubwürdig, Hochformat 9:16
Beispiel Ordnungssysteme: ein vollgestopfter Kleiderschrank vorher, derselbe Schrank mit einheitlichen Bügeln und Aufbewahrungsboxen nachher.
3. Mini-Tutorial
Ziel: Einen Tipp pro Story geben und damit zeigen, dass du dich auskennst.
schlichte Illustration zu [Thema], klares Layout, Hochformat 9:16, wenige Symbole, [Markenfarben], viel Weißraum für Text, auf einen Blick verständlich
4. Blick hinter die Kulissen
Ziel: Deiner Marke ein Gesicht geben. Hier wirken echte Fotos aus deinem Lager oder Atelier oft am stärksten. KI hilft dir, Hintergründe aufzuräumen oder ein Motiv ins Hochformat zu bringen.
Arbeitsplatz in einer kleinen Manufaktur, [Tätigkeit], warmes Licht, natürliche Momentaufnahme, Hochformat 9:16, nahbar und trotzdem sauber komponiert

5. UGC-Look
Ziel: Die Bildsprache von Kundenfotos aufgreifen, also Smartphone-Optik und Alltagssituationen.
Foto im Smartphone-Stil, Person nutzt [Produkt] im Alltag, natürliches Licht, spontaner Moment, Hochformat 9:16
Achtung: Ein KI-Bild ist keine Kundenbewertung. Gib generierte Personen nie als echte Kundinnen aus und setze keine erfundenen Zitate darunter. Das ist irreführend und kann wettbewerbsrechtlich Ärger bringen. Echte Kundenfotos teilst du am besten mit Erlaubnis. Den KI-Look nutzt du nur als Stilmittel.
6. Aktion und Sale
Ziel: Ein Angebot sofort erkennbar machen.
auffälliger abstrakter Hintergrund in [Markenfarben], kräftige Kontraste, geometrische Formen, Hochformat 9:16, große freie Fläche in der Mitte für Text, aufgeräumt
Den eigentlichen Aktionstext, etwa „-20 % nur bis Sonntag“, setzt du anschließend selbst darauf. So bleibt er fehlerfrei und lesbar.
Fortgeschrittene Ideen
Story-Serien statt Einzelbilder
Erzähle eine kleine Geschichte über drei bis fünf Stories, zum Beispiel bei einem Produktlaunch:
- Teaser: Produkt nur angedeutet, etwa als Silhouette oder Detail
- Problem: die Situation, die dein Produkt löst
- Lösung: das Produkt im Einsatz
- Vorteile: drei Punkte, klar dargestellt
- Handlung: Link-Sticker zum Shop
Varianten für verschiedene Zielgruppen
Mit KI erzeugst du vom selben Produkt schnell mehrere Bildwelten, zum Beispiel minimalistisch-elegant, bunt und verspielt oder hochwertig im Spa-Look. Welche davon zu deiner Kundschaft passt, siehst du an den Reaktionen.
Varianten vergleichen
Instagram bietet für organische Stories keinen eingebauten A/B-Test. Du kannst aber zwei oder drei Bildvarianten an vergleichbaren Wochentagen und Uhrzeiten posten und in den Insights Reichweite, Antworten und Link-Klicks vergleichen. Teste immer nur eine Sache auf einmal, etwa heller oder dunkler Hintergrund, sonst weißt du nicht, was den Unterschied gemacht hat.

Workflow: Stories für eine Woche vorbereiten
Statt jeden Tag spontan etwas zu posten, bereitest du alles in einem festen Zeitblock vor.
1. Planen
- Lege pro Wochentag ein Thema fest, zum Beispiel Montag Produkt, Dienstag Tipp, Mittwoch Blick hinter die Kulissen.
- Notiere 7 bis 14 Story-Ideen.
2. Bilder erstellen
- Erzeuge pro Idee zwei bis drei Varianten im Format 9:16.
- Bei vorhandenen Produktfotos: Hintergrund freistellen und das Produkt in eine neue Szene setzen. Freistellen kannst du kostenlos mit dem Tool Hintergrund entfernen. Es arbeitet direkt im Browser, deine Bilder werden auf keinen Server hochgeladen.
3. Sortieren
- Ordner pro Tag anlegen, Dateien eindeutig benennen, z. B.
Mo_Story1_Produkt.jpg.
4. Fertigstellen und planen
- Text, Preise und Sticker ergänzen.
- Stories mit der Meta Business Suite oder einem Planungstool deiner Wahl vorplanen.
Text in der Story: lesbar bleiben
- Kurz halten: drei bis sieben Wörter pro Story reichen meist.
- Kontrast: dunkle Schrift auf hellem Grund oder umgekehrt. Bei unruhigen Bildern hilft ein halbtransparenter Balken hinter dem Text.
- Größe: Prüfe die Story vor dem Posten auf dem Smartphone. Was du dort nicht ohne Mühe lesen kannst, ist zu klein.
- Position: mittig oder im oberen bzw. unteren Drittel, aber außerhalb der Safe Zones.
Für Schrift und Vorlagen sind Tools wie Canva oder Adobe Express praktisch. Beide bieten fertige Story-Vorlagen und eine Verwaltung für Markenschriften. Das sind Funktionen, die ein KI-Bildgenerator nicht ersetzt. Eine sinnvolle Arbeitsteilung: Bild mit KI erzeugen, Text und Layout im Design-Tool ergänzen.

Prompt-Vorlagen nach Branche
Mode:
Flatlay mit [Produkten] auf neutralem Hintergrund, natürliches Licht, Hochformat 9:16, aufgeräumte Komposition, freie Fläche oben für Text
Sport und Fitness:
[Produkt] im Einsatz beim Training, energiegeladene Stimmung, Hochformat 9:16, motivierend und realistisch
Lebensmittel und Getränke:
[Gericht oder Getränk] von oben fotografiert, schön angerichtet, Tageslicht, Hochformat 9:16, appetitlich, freie Fläche unten
Wohnen und Deko:
[Produkt] in einem hellen, gemütlichen Wohnraum, weiches Abendlicht, Hochformat 9:16, Produkt im Fokus
Checkliste vor dem Posten
- Format 9:16, 1080 × 1920 px
- Produkt und Botschaft außerhalb der oberen und unteren Safe Zone
- Text auf dem Smartphone gut lesbar
- Botschaft auf einen Blick verständlich
- Klare Handlung: Link-Sticker, Umfrage oder Frage
- Farben und Stil passen zu deiner Marke
- KI-Bilder nicht als echte Kundenfotos ausgegeben
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Weiterlesen:
- [ENLACE: Produktfotos mit KI erstellen]
- [ENLACE: Social Media Bildgrößen im Überblick]
Häufige Fragen
Welche Größe hat eine Instagram Story?
Empfohlen sind 1080 × 1920 Pixel im Seitenverhältnis 9:16, also Hochformat. Das füllt den Smartphone-Bildschirm vollständig aus.
Wie groß sind die Safe Zones in einer Story?
Als Faustregel lässt du oben und unten jeweils etwa 250 px frei. Dort liegen Profilbild, Name, Fortschrittsbalken und das Antwortfeld.
Kann ich ein quadratisches Foto in der Story posten?
Ja, Instagram zeigt es dann als Kachel in der Mitte und füllt den Rest mit einer Farbfläche. Besser wirkt ein Bild, das direkt im Hochformat 9:16 erstellt wurde.
Wie füge ich einen Link in die Story ein?
Über den Link-Sticker, den du beim Bearbeiten der Story aus dem Sticker-Menü auswählst. Platziere ihn außerhalb des unteren Freiraums, damit er nicht von Bedienelementen verdeckt wird.
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